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Grabstätte Franz Duncker
Gestaltung: Gustav Eberlein, Bildhauer
Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde ILage: G18
Zu den außergewöhnlichen Grabmälern auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor zählt der Grabstein für den Buchhändler und Politiker Franz Duncker (4.6.1822 bis 18.6.1888). Geschaffen wurde er von
Gustav Eberlein (1847 bis 1926), einem Hauptvertreter des Neubarock.
Über einem mehrfach zurückgestuften Sockel erhebt sich ein nahezu quadratischer Sandsteinblock. Dieser ist von einer ebenfalls mehrfach zurückgestuften Platte abgedeckt. Auf der Vorderseite des Sandsteinblocks ist im Relief das Porträt des Verstorbenen herausgearbeitet. Am Halsansatz ist ein Lorbeerzweig zu sehen, darunter der Name Franz Duncker. Eine vollplastisch gestaltete Girlande aus Mohnkaspeln und Blüten windet sich um den gesamten Grabstein.
Die kleine Grabfläche vor dem Grabstein ist mit verschiedenen Sträuchern bepflanzt. Eine schützende Einfassung fehlt. Witterungseinflüsse lassen den Sandstein in zum Teil großen Partien abplatzen
Typ: plastisch gestalteter Grabstein
Maße: Höhe 170 cm, Breite 80 cm, Tiefe 60 cm
Bestattete: Franz Duncker
(Dr. Gisela Schlemmer)
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