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Grabstätte Orth

Gestaltung: Fritz Heinemann, Bildhauer;
Kestel und Röhl, Bauausführung
Dreifaltigkeits-Friedhof II, Abt. L-MA-14


Auf der Grabstätte sind in einer Reihe von links nach rechts die Grabmäler von August, Marie und Albert Orth vereint. Zum Andenken an die beiden Brüder wurden identisch gestaltete Stelen aus rotem Granit errichtet. Sie sind mit Ausnahme der Vorderseite rauh behauen. Im oberen Drittel der polierten Grab Orth Schaufläche waren von Fritz Heinemann gearbeitete Porträtmedaillons eingelassen, die heute fehlen. Darunter sind Namen, Daten und Titel der Verstorbenen in den Stein graviert. Die Vergoldung der Buchstaben läßt sich nur noch erahnen. Auch das schmale Band, das den Konturen des Steins folgend als Goldrahmen gedacht war, ist kaum noch zu erkennen.

Vom Grabmal Marie Orths ist nur noch das Piedestal aus dunklem polierten Granit erhalten. Vom Kreuz, das darauf stand, ist nur noch die Basis vorhanden. Auf der Vorderseite des Piedestals sind der Name, Daten und die Inschrift Die Liebe höret nimmer auf. 1. Kor. 13, V. 8 eingemeißelt. Die rechte Schmalseite ist mit Kestel und Röhl signiert. Die gleiche Signatur findet sich auch auf der Stele für August Orth.

Das Grab ist mit Efeu, Büschen und Koniferen bepflanzt. Von der Umfriedung sind Steinschwellen erhalten, die darauf hinweisen, daß ursprünglich ein Gitter die Grabanlage umgab.

Typ: Grab in der Fläche Maße:

  • Fläche: 3,35 m x 3,30 m

  • Stelen: Höhe 2,15 m, Breite 0,75 m, Tiefe 0,26 m

  • Piedestal: Höhe 1,25 m, Breite 0,62 m, Tiefe 0,30 m

Bestattete:

  • August Orth 25.7.1828 - 11.5.1901
  • Marie Orth 15.5.1830 - 30.7.1910
  • Albert Orth 15.6.1835 - 23.8.1915

(Jutta Schäfer)

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