Grabstätte Johann Ludwig Tieck
Dreifaltigkeits-Friedhof II, Abt. BO BE-3-3
Das Grabmal für den Dichter Ludwig Tieck wurde 1853 aus einer von Freunden und Gönnern organisierten Sammlung finanziert. Primär war das Geld für die Errichtung einer Marmorbüste gedacht, mit deren Ausführung Christian Daniel Rauch beauftragt wurde. Nach Vollendung des Werks entschied man sich jedoch dafür, es nicht der Verwitterung auf dem Friedhof auszusetzen. Statt dessen wurde auf der Grabstätte der giebelbekrönte Zippus aus rötlichem Granit aufgestellt. In seiner strengen Gestaltung weist er nicht darauf hin, daß hier ein bedeutender Vertreter der romantischen Dichtung ruht. Die polierten Flächen des Steins kommen ganz ohne Schmuck aus, auch die eingravierte vergoldete Inschrift gibt lediglich den Namen sowie Geburts- und Sterbedatum des Dichters an.
Entsprechend schlicht ist die steinerne Umfriedung und die Bepflanzung des Grabes mit Rankpflanzen und zwei Büschen.
Typ: Zippus
Maße:
Bestattete:
- Fläche: 1,80 m x 2,90 m
- Zippus: Höhe 1,55 m, Breite 0,63 m, Tiefe 0,40 m
- Ludwig Tieck 31.5.1773 - 28.4.1853
(Jutta Schäfer)
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