Dr.Siegmund Loewe, Pionier deutscher Fernsehgeschichte - Porträt

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Waldfiedhof Dahlem (Hüttenweg)

Hüttenweg, 14195 Berlin
Öffnungszeiten: 9.00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit

Der Dahlemer Waldfriedhof am Hüttenweg gehört zu den jüngeren im Bezirk. Er wurde - nach dem Kirchhof Zehlendorf und dem Landeseigenen Friedhof Zehlendorf in der Onkel Tom Straße - als dritter Friedhof eingerichtet. 1931/33 nach einem Entwurf Albert Brodersens aus dem Jahr 1929 angelegt, zeigt er die typischen Merkmale eines Parkfriedhofs und die veränderte Einstellung zum Tod: In der Begegnung mit der - sorgsam gestalteten - Natur sollten die Hinterbliebenen Trost und Ruhe finden. Zwei sich kreuzende großzügig gestaltete Fichtenalleen teilen den Friedhof in ganzer Länge und Breite in vier Gräberfelder,die hinter den Baumreihen verborgen, oft etwas vertieft liegen. Die zum Teil erheblichen natürlichen Geländeunterschiede v.a. im Südosten der Anlage wurden gezielt genutzt und durch Treppen ausgeglichen. Am rechten Ende der Querachse befindet sich die von Heinrich Schweitzer (1932) gestaltete Feierhalle, zur linken Seite hin ein Brunnenrondell.

Die Grabfelder sind geometrisch angeordnet, die zum Teil sehr enge Belegung ist durch reichliche Hecken aufgelockert. Die Gräber selbst wurden - mit wenigen Ausnahmen - schlicht gestaltet. Man findet einfache Steine, Platten und Kreuze, die nur hin und wieder von kleineren Medaillons oder Steinmetzarbeiten geschmückt werden. Mit dem Ziel einer einheitlichen Gesamtgestaltung im Sinne der Grabmalsreformbewegung wurde - von wenigen Ausnahmen abgesehen - auf aufwendig gestaltete Grabstätten verzichtet. Diese einheitliche Gestaltung entsprach aber auch der Politik der Nationalsozialisten, die in den folgenden Jahren die Aufstellung von Grabfiguren ausdrücklich untersagten und entsprechende Anträge ablehnten.

Susanne Politt

Eine Auswahl:

Städtischer Friedhof Berlin - Zehlendorf
Waldfriedhof Zehlendorf
Evangelischer Kirchhof Nikolassee
Landeseigener Friedhof Grunewald



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